Das Team zählt
Der Mensch beobachtet, erklärt, schützt und entscheidet. Der Hund darf sich an seiner Bezugsperson orientieren und bleibt nicht allein verantwortlich.
Fachliche Grundlagen
Tiergestützte Arbeit kann Begegnung, Motivation und Beziehung fördern. Sie ist dann gut, wenn sie ein klares Ziel verfolgt, fachlich begleitet wird und dem Hund Sicherheit gibt.
Worum es geht
Ein Therapie- oder Pädagogikbegleithund arbeitet mit seiner Bezugsperson als festes Team. Einsätze finden in einem pädagogischen, sozialen oder therapeutischen Rahmen statt und werden von den verantwortlichen Fachpersonen gestaltet.
Der Hund wird nicht einfach eingesetzt: Jede Begegnung braucht ein nachvollziehbares Ziel, einen passenden Rahmen und eine gute Vorbereitung.
Der Mensch beobachtet, erklärt, schützt und entscheidet. Der Hund darf sich an seiner Bezugsperson orientieren und bleibt nicht allein verantwortlich.
Pausen, Rückzugsorte, Belastungsgrenzen und Körpersprache bestimmen, ob ein Einsatz für den Hund vertretbar ist.
Fachwissen, Hygiene, Schutz und klare Zuständigkeiten geben Menschen und Hund einen verlässlichen Rahmen.
Motivation, soziale Kompetenzen, Ruhe und passende Lernimpulse können in einem fachlich begleiteten Rahmen unterstützt werden.
Aktivierung, soziale Begegnung und alltagsnahe gemeinsame Momente entstehen nur mit einem gut vorbereiteten, geschützten Team.
Wahrnehmung, Motorik und Teilhabe können unterstützt werden. Die Verantwortung bleibt immer bei den jeweiligen Fachpersonen.
Ein Assistenzhund unterstützt eine konkrete Person mit Behinderung dauerhaft im Alltag. Ein Therapie- oder Pädagogikbegleithund arbeitet dagegen mit seiner Bezugsperson in wechselnden, fachlich begleiteten Settings.